Über uns

Wer steckt hinter der Goldmarie am See?

Wir sind Britta und Jan – Geschwister, die ihr kleines Familien-Café
mit sensationellem Blick lieben.

Britta Fischer, Mitarbeiterin der Goldmarie am See

Britta Fischer

Jan Hendrik Stahlberg

Jan Hendrik Stahlberg

Der Name Goldmarie

Logo in weiß, Goldmarie am See
Im Sommer 2015 bekam die Goldmarie ihren Namen
 
Die Goldmarie hat immer fleißig und aufmerksam ihre Arbeit verrichtet und wurde im grimmschen Märchen dafür von Frau Holle reichlich belohnt.
 
Das Symbol des Fleißes und der Aufmerksamkeit wollen wir dir als Gast gegenüber mit der Goldmarie zum Ausdruck bringen und euch während eures Aufenthaltes bei uns verwöhnen.
 
Euer Goldmarie am See-Team

Die Geschichte der Goldmarie

Mit einer Wäscherei begann alles. Der Bleicher H. Rahn bewohnte um 1880 dieses Anwesen.
 
Direkt am Wasser gelegen, dahinter sonnige Wiesen zum Wäsche bleichen, also die ideale Lage für eine Wäscherei.
 
Angekurbelt wurde das Geschäft durch das 1884 ganz in der Nähe erbaute Kurhaus mit seinem Restaurations-, Hotel- und Badebetrieb.
 
Am Anfang steht das Bleichenhaus von H. Rahn und am Ende das Sommerhaus von Steuersekretär H. F. Föhse, ein Sommerhaus für einen Hamburger Hutmacher.
Goldmarie am See, Sommer 1930
Goldmarie am See, Villa 1914
Um 1912 verkaufte Bleicher Rahn sein Anwesen an den Hamburger Hutmacher Christian Maßmann. Er betrieb in Hamburg ein Hutgeschäft mit großer Werkstatt an der Bergstraße, die Verbindungsstraße zwischen dem Jungfernstieg und der Mönckeberg-straße. Maßmann ließ sich vom Segeberger Architekten Heinrich Theodor Teege ein Sommerhaus auf diesem Seegrundstück erbauen. Es ist ein außergewöhnlicher Entwurf.
Ein Jugendstilhaus, das im Erd- und Obergeschoss von einer verglasten Veranda an der Nord- und Westseite umgeben ist. Auf Erd- und Obergeschoss waren fünf Wohnzimmer und im Dachgeschoss vier Schafzimmer mit Bad untergebracht. Neben einer Küche mit Wirtschaftsräumen im Erdgeschoss, gab es noch eine weitere Küche im Obergeschoss. Ein Speiseaufzuges verband beide.
1914 war die Sommerresidenz des Hamburger Hutmachers bezugsfertig.
 

Maßmann verkaufte sein Sommerhaus 1929 für 20 000 Mark an Kaufmann Schröder.

Nach dem Kriege lebten neun Personen in diesem Haus. Dann übernahm Schröders Schwager Stamer das Haus und gab es auf Leibrente an Rechtsanwalt Dr. Johannes Studt ab. Nach seinem Tode erbten seine beiden Söhne das Anwesen.

Um 1980 zogen Uwe Studt und seine Frau Lilly in das Haus. Nach dem Todedes kinderlosen Ehepaares ging das Anwesen 2011 an eine Erbengemeinschaft.
Goldmarie im Winter 1990
Goldmarie am See, Sommer 2018
Die Erbengemeinschaft verkaufte 2012 das Seegrundstück mit der Jugendstilvilla. Der neue Eigentümer plante für das Gebäude ein Café und schaffte mit seinem Architekten den Spagat zwischen Denkmalschutz und Wirtschaftlichkeit.
 
Ein Jahr Bauzeit war eingeplant. So hätte der Café-Betrieb zeitgleich mit der Eröffnung der umgestalteten Seepromenade 2014 beginnen können. Doch dann drang plötzlich Wasser in den gesamten Keller ein. 1914 war das Haus nur auf Torf und Sand errichtet. Während Pumpen Tag und Nacht das Wasser heraus beförderte, wurde das gesamte Haus in eine spezielle Wanne eingefasst und auf 16 Meter lange Pfähle gestellt. Im Dezember 2015 waren alle Sicherungsarbeiten, alle Umbauten geschafft und der Anbau errichtet. Am 1. Januar 2016 konnte das Café direkt am See eröffnet werden.